21.11.2025 | Riedlingen
Mit dem Spatenstich in Riedlingen schreitet der Glasfaserausbau im Landkreis Biberach weiter voran.
Für die Stadt Riedlingen markiert der heutige Tag einen Meilenstein in der digitalen Weiterentwicklung: Mit dem symbolischen Spatenstich startet nun offiziell der geförderte Ausbau der „grauen Flecken“: für ein zukunftsstarkes Glasfasernetz.
Zahlreiche Gäste und Projektbeteiligte, darunter Bürgermeister Marcus Schafft und der Leiter des Tiefbauamts Peter Häbe, sowie Vertreter des Projektträgers PwC und der alb-elektric Huber GmbH, folgten der Einladung der OEW Breitband GmbH (vertreten durch Markus Schell) und feierten am Freitag, den 21. November 2025 den Startschuss der Digitalisierungsmaßnahme, die Bürgerinnen und Bürger mit schnellen Glasfaserleitungen ausstattet und so für Downloadgeschwindigkeiten im Gigabitbereich sorgt.
Mit Blick auf die zukünftige Infrastruktur erklärte Bürgermeister Schafft: „Schnelles Internet ist heute so bedeutend wie früher der Anschluss an Wasser, Strom und Straßen. Es schafft Voraussetzungen für wirtschaftliches Wachstum, für moderne Bildung, für effiziente Verwaltung und für Lebensqualität – sowohl in der Kernstadt als auch in den Ortschaften.“ Nicht nur dem Team des Riedlinger Tiefbauamts sowie dem Gemeinderat dankte Schafft während der Veranstaltung für ihre Unterstützung: „Der Breitbandausbau in Riedlingen ist ein Projekt von herausragender Größenordnung. Selbst bei einer sehr hohen Förderquote wäre eine Umsetzung als kommunale Freiwilligkeitsleistung ohne starke Partner nicht denkbar. Deshalb gilt mein besonderer Dank dem Land Baden-Württemberg und dem Bund, die mit ihren Förderprogrammen diesen Schritt überhaupt erst möglich machen.“
Ziel des Ausbaus ist die Erschließung der hellgrauen Flecken – also Gebiete mit Geschwindigkeiten zwischen 30 Mbit/s und 100 Mbits/s. Parallel dazu werden auch die dunkelgrauen Flecken (mit einer aktuellen Internetversorgung von bis zu 200 Mbit/s) durch moderne Glasfaserinfrastruktur ersetzt. Diese Punkte wurden zuvor durch ein Markterkundungsverfahren ermittelt. Durch die geförderte Digitalisierungsmaßnahme werden nun die bisher unterversorgten Adresspunkte mit Glasfasertechnologie ausgestattet. Bereits im Juni 2024 gab es einen Spatenstich in Riedlingen. Damals wurde jedoch der Ausbau der „weißen Flecken“ gestartet.
Sofern die Witterung es zulässt, kann die Baumaßnahme voraussichtlich noch im Dezember 2025 beginnen. Im Zuge des Ausbaus werden rund 105 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, sowie voraussichtlich sechs PoP-Gebäude und 70 Netzverteiler aufgebaut und installiert. Insgesamt werden in Riedlingen 640 Hausanschlüsse, die für die Anschlussnehmer kostenlos sind, hergestellt.
Ermöglicht wird der Glasfaserausbau im Rahmen des Graue-Flecken-Förderprogramms durch eine sog. Kofinanzierung von Bund und Land. Die Gesamtkosten des Projektes werden in diesem Fall durch den Bund zu 50 Prozent sowie durch das Land Baden-Württemberg zu 40 Prozent gefördert, die restlichen zehn Prozent übernimmt die OEW Breitband GmbH.

Bei Fragen wenden Sie sich gern an: pressepostfach@oew-breitband.de


