Breitbandausbau
Lesezeit: ca. 3 min

Neuer Netzbetreiber für den Alb-Donau-Kreis

18.11.2025 | Ehingen

Neuer Netzbetreiber steht fest – Geförderter Glasfaserausbau im Alb-Donau-Kreis geht weiter

Ein wichtiger Meilenstein für die digitale Infrastruktur im Alb-Donau-Kreis ist erreicht: Mit der Unterzeichnung des neuen Netzbetriebsvertrags am 18.11.2025 zwischen der OEW Breitband GmbH und der NetCom BW GmbH wird der nächste Schritt für den geförderten Glasfaserausbau gemacht.

Der Glasfaserausbau kann weitergehen – endlich.
Noch im vergangenen Jahr sah sich die OEW Breitband GmbH aufgrund veränderter Rahmenbedingungen im Förderprogramm „Graue Flecken“ gezwungen, den Netzbetrieb für zahlreiche Kommunen im Alb-Donau-Kreis neu auszuschreiben.
Eine außerplanmäßige Verzögerung im Projektverlauf – und dennoch die richtige Entscheidung: Zwischenzeitlich wurde die Richtigkeit dieses Vorgehens auch seitens des Landkreistags Baden-Württemberg bestätigt.

„Als OEW Breitband GmbH haben wir von Anfang an die Verantwortung für die Neuausschreibung übernommen, da wir das Risiko nachträglicher Klagen oder gar der Aberkennung von Fördergeldern nicht tragen wollten. Heute wissen wir, dass dieser Schritt richtig war. Natürlich bedauern wir die entstandene Verzögerung, freuen uns aber umso mehr, den Ausbau der geförderten Glasfaserinfrastruktur im Alb-Donau-Kreis nun förderkonform weiter vorantreiben zu können“, erklärt Andreas Seifert, Geschäftsführer der OEW Breitband GmbH.

Den Zuschlag im Rahmen der Ausschreibung erhielt die NetCom BW GmbH.
Der neue Netzbetriebsvertrag regelt den künftigen Betrieb der geförderten Glasfasernetze in über 35 Kommunen des Alb-Donau-Kreises und bildet die Grundlage dafür, dass die begonnenen und geplanten Ausbauprojekte in den kommenden Jahren fortgeführt werden können.

„Wir freuen uns sehr, dass die intensive Phase der Ausschreibung nun erfolgreich abgeschlossen ist und wir mit der NetCom BW GmbH einen kompetenten Partner gefunden haben“, ergänzt Stefan Herzhauser, Geschäftsführer der OEW Breitband GmbH.


Thomas Herkommer (NetCom BW GmbH) und Stefan Herzhauser (OEW Breitband GmbH) beim Unterzeichnen des neuen Netzbetriebsvertrags

Für die Kommunen ist der künftige Netzbetreiber keine Unbekannte: Die NetCom BW GmbH betreibt in vielen Kommunen des Alb-Donau-Kreises bereits die Glasfasernetze, welche im Rahmen des geförderten Ausbaus der „weißen Flecken“ errichtet wurden. Damit kann die bereits bestehende Zusammenarbeit mit den Kommunen vertieft und Synergien im Netzbetrieb genutzt werden.

Um die Neuausschreibung der Netzbetriebsverträge umsetzen zu können, musste das Projekt noch einmal grundlegend neu aufgesetzt werden. Bereits im September 2024 wurden daher neue Markterkundungsverfahren durchgeführt, ausgewertet und Fristen gesetzt, um ein vollständig förderkonformes Fundament zu schaffen.
Der ursprünglich geplante Abschluss des Verfahrens zur Jahresmitte verzögerte sich durch zusätzliche Entwicklungen, etwa die Ankündigung eigenwirtschaftlicher Ausbauvorhaben, sowie Anträge auf Fristverlängerung durch an der Ausschreibung teilnehmende Netzbetreiber. Umso erfreulicher ist es, dass jetzt ein Ergebnis vorliegt und damit der Weg für den weiteren geförderten Glasfaserausbau in den sogenannten grauen Flecken geebnet ist. Die Planungen können damit in den kommenden Wochen weiter aktiv ausgebaut und die Bauumsetzung vorangetrieben werden.

„Mit der NetCom BW GmbH, als Netzbetreiber an unserer Seite, setzen wir den Weg konsequent fort, die digitale Infrastruktur im Landkreis nachhaltig zu stärken“, betont Wolfgang Rölle, Leiter kommunale Beziehungen der OEW Breitband GmbH. „Davon profitieren am Ende alle – Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Unternehmen, Schulen und öffentliche Einrichtungen.“

Der Alb-Donau-Kreis und die beteiligten Kommunen können damit optimistisch in die digitale Zukunft blicken: Der geförderte Glasfaserausbau geht weiter – und mit ihm die Vision eines flächendeckend schnellen und stabilen Internets für die Region.

 

Bei Fragen wenden Sie sich gern an: pressepostfach@oew-breitband.de