Förderung
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Förderbescheidübergaben für die OEW Breitband GmbH

16.01.2026 | Ehingen (Donau)

Fördergelder für den Breitbandausbau im Landkreis Reutlingen

Die OEW Breitband GmbH erhält in festlichem Rahmen Fördermittel von Bund und Land in Höhe von rund 28 Millionen Euro. Mit den Fördergeldern kann nun der Breitbandausbau in fünf Kommunen im Landkreis Reutlingen vorangetrieben werden. 

Zwei offizielle Förderbescheidübergaben innerhalb zweier Tage markieren einen starken Start ins Jahr für den Gigabit-Ausbau im Landkreis Reutlingen: Mit den Förderzusagen des Landes Baden-Württemberg und des Bundes ist ein entscheidender Meilenstein für den weiteren Ausbau leistungsfähiger digitaler Infrastrukturen in der Region erreicht. Die OEW Breitband GmbH war bei beiden Terminen unter den Zuwendungsempfängern vertreten und übernimmt die Umsetzung der geförderten Breitbandprojekte für die Gemeinden Bad Urach, Dettingen an der Erms, Hülben, Sonnenbühl und St. Johann.
 

Am 13. Januar 2026 wurde der Landesbescheid persönlich durch den stellvertretenden Ministerpräsidenten und Digitalisierungsminister Thomas Strobl an Stefan Herzhauser, Geschäftsführer der OEW Breitband GmbH, übergeben, der die Urkunde über insgesamt 12,5 Millionen Euro in Begleitung der Bürgermeister der geförderten Gemeinden, freudig entgegennahm. Insgesamt wurden Zuwendungsbescheide für 29 Breitbandmaßnahmen mit einem Fördervolumen in Höhe von 231,16 Millionen Euro übergeben.

Förderbescheidübergabe an die OEW Breitband GmbH in Begleitung der Bürgermeister der geförderten Gemeinden am 13. Januar 2026 im Innenministerium. Abgebildet sind (v. l. n. r.): Siegmund Ganser, (Bürgermeister Hülben), Felix Schiffner (Amtsleiter Dettingen a.d. Erms), Michael Schmidt (künftiger Bürgermeister Sonnenbühl), Uwe Morgenstern (scheidender Bürgermeister Sonnenbühl), Marc André Hoff und Stefan Herzhauser (beide OEW Breitband GmbH) sowie Thomas Strobl. – Quelle: Innenministerium Baden-Württemberg

 

Weiter von der Landeshauptstadt Stuttgart nach Berlin, wo einen Tag später, am 14. Januar 2026, die symbolischen Förderurkunden im Rahmen der Gigabitförderung 2.0 an Kommunen aus ganz Deutschland übergeben wurden. Bei der feierlichen Veranstaltung würdigte Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung Dr. Karsten Wildberger zahlreiche ausgewählte Projekte – darunter das Breitbandprojekt mit den fünf Reutlinger Gemeinden, für das Andreas Seifert, Geschäftsführer der OEW Breitband GmbH, eine Fördersumme von rund 15,5 Millionen Euro entgegennahm.

Übergabe des Bundesbescheids von Dr. Karsten Wildberger an Andreas Seifert (rechts) bei der Veranstaltung „Gigabitförderung 2.0: Connect. Explore. Kickoff.“ am 14. Januar 2026 in Berlin – © BMDS/Woithe

 

„Nachdem die Finanzierung der Ausbauprojekte in Bad Urach, Dettingen, Hülben, Sonnenbühl und St. Johann durch die Fördermittel von Bund und Land gesichert ist, kann nun der Planungs- und Ausbauprozess starten“, erklärt Geschäftsführer Seifert und sein Kollege Herzhauser ergänzt: „Wir freuen uns für die beteiligten Kommunen und die Bürgerinnen und Bürger, dass in den geförderten Gebieten künftig leistungsfähige Internetanschlüsse zur Verfügung stehen. Die nächsten Schritte sind bereits angestoßen.“

Im Rahmen der geförderten Projekte liegt der Schwerpunkt auf dem Ausbau der sogenannten „dunkelgrauen Flecken“. Gemeint sind Gebiete mit derzeitigen Datenübertragungsraten zwischen 100 und 200 Mbit/s. Neben den Fördergeldern des Landes (40 Prozent) und des Bundes (50 Prozent) finanziert die OEW Breitband GmbH die verbleibenden zehn Prozent der Gesamtkosten aus Eigenmitteln und trägt so dazu bei, dass weitere Haushalte und Betriebe in den Kommunen eine zukunftsfähige Glasfaseranbindung erhalten.

 

 

Bei Fragen wenden Sie sich gern an: pressepostfach@oew-breitband.de